Switzerland 2038 begrüsst Unterstützung des Bundesrates
Der Bundesrat stärkt dem Projekt Switzerland 2038 den Rücken: Mit seinem heutigen Entscheid bekräftigt er die Unterstützung für die Schweizer Kandidatur zu Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038. Für Switzerland 2038 ist dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die entscheidende parlamentarische Phase.
Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern hat der Bundesrat heute seine Unterstützung für das Projekt Switzerland 2038 bekräftigt. Damit erhält die Schweizer Kandidatur zusätzlichen politischen Rückenwind. Die verabschiedete Botschaft bildet die Grundlage für die politischen Beratungen in National- und Ständerat.
Einmalige Chance für die Schweiz
Die Schweiz hat die Chance, erstmals seit 1948 wieder Olympische und Paralympische Winterspiele auszurichten. Der vom IOC gewährte Privileged Dialogue gilt exklusiv für die Schweiz und läuft bis Ende 2027.
In den vergangenen Monaten standen die Botschaft des Bundesrates vom Januar 2026 und die öffentliche Vernehmlassung mit überwiegend positiven Rückmeldungen im Zentrum. Mit der heutigen Botschaft, einen Tag vor dem Olympic Day – an dem weltweit die Werte der olympischen Bewegung gefeiert werden und die sportliche Teilnahme für alle gefördert wird – wurde nun ein wichtiger politischer Meilenstein erreicht.
Ruth Wipfli Steinegger, Co-Präsidentin von Switzerland 2038, ist erfreut:
«Wir danken dem Bundesrat für das grosse Vertrauen in unsere Arbeit. Die positive Botschaft ist von enormer Bedeutung für die letzte Phase des Privileged Dialogues. Wir freuen uns auf die parlamentarischen Gespräche und den weiteren konstruktiven Dialog mit Politik, Sport und Gesellschaft.»
Frédéric Favre, CEO von Switzerland 2038, ergänzt:
«Die heutige Nachricht des Bundesrates ist ein starkes Signal für den Schweizer Sport und für unsere Kandidatur. Nach den Winter- und Sommersportverbänden, den zehn Kantonen und den vierzehn Städten stellt sich nun auch der Bundesrat hinter dieses für unser Land verbindende Projekt. Das bestätigt, dass Switzerland 2038 ein glaubwürdiges und zukunftsorientiertes Vorhaben ist – und es ist zugleich ein sehr positives Zeichen an unser Parlament.»
Politische Entscheide bis Ende 2026 erwartet
Der Bundesrat hat mit seiner heutigen klaren Haltung die Ambitionen der Schweizer Kandidatur bekräftigt und den Übergang in die nächste Phase eingeleitet. Mit der kommenden parlamentarischen Beratung von National- und Ständerat folgt ein wichtiger Schritt in einem breit abgestützten nationalen Projekt, das von Sport, Politik und Gesellschaft gemeinsam getragen wird. Das Parlament wird das Geschäft voraussichtlich in der Herbst- und Wintersession 2026 beraten.
Parallel dazu intensiviert der Verein Switzerland 2038 die Gespräche mit Partnern zur privaten Finanzierung. 82% des Organisationsbudgets sollen aus privaten Mitteln kommen.
Lenka Kölliker, Co-Präsidentin von Switzerland 2038, sagt:
«Das bisherige Interesse und die finanziellen Zusagen von Unternehmen und Privatpersonen belegen das Vertrauen und bestätigen, dass Switzerland 2038 als nachhaltiges und überzeugendes Projekt wahrgenommen wird.»
Breite Unterstützung für die Schweizer Kandidatur
Switzerland 2038 wird von 14 Städten und 10 Kantonen unterstützt, die sich frühzeitig und klar hinter das Projekt stellten. Auch in der Bevölkerung erfährt das Projekt deutliche Zustimmung: Laut einer Studie von gfs.bern sprechen sich 61 % der Befragten für Switzerland 2038 aus.
Diese grosse Zustimmung zeigt, dass die Bevölkerung den gesellschaftlichen Mehrwert für die nächste Generation als zentrales Argument wahrnimmt. Spiele im eigenen Land schaffen Identifikation, Motivation und nachhaltige Stabilität – sowohl für Athletinnen und Athleten als auch für Vereine und Verbände.
Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin von Swiss Olympic, bekräftigt:
«Mit dem heutigen Entscheid des Bundesrats erhält Switzerland 2038 nun auch die so wichtige Unterstützung der Landesregierung. Das zeigt, wie überzeugend das Projekt auf Sport, Politik und Gesellschaft wirkt und wie Switzerland 2038 alle hinter einer gemeinsamen Vision vereint, die den Schweizer Sport nachhaltig stärkt und kommende Generationen inspiriert.»
Sportverbände mit grosser Strahlkraft
Das Projekt wird von Schweizer Wintersport-Verbänden getragen, die über langjährige Erfahrung mit internationalen Grossanlässen verfügen. Dazu zählen etwa die Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich und Fribourg 2026, die Biathlon-Weltmeisterschaft 2025 in Lenzerheide sowie die im kommenden Jahr stattfindende Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Crans-Montana und die Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Lausanne. Switzerland 2038 steht für Professionalität, Verantwortung und realistische Planung. Die breite sportliche Trägerschaft stärkt die Glaubwürdigkeit des Projekts und zeigt, dass die Schweizer Sportwelt geschlossen hinter dem Vorhaben steht.
Switzerland 2038 setzt konsequent auf bestehende Infrastruktur, fördert den Kompetenzaufbau im Eventmanagement, stärkt die olympische und paralympische Inklusion und schafft Wirkung weit über das Jahr 2038 hinaus. Die langfristige Legacy für den Sport sowie für das ganze Land ist ein zentrales Anliegen des Projekts – ein Vermächtnis, das Generationen überdauern soll.
Das Projekt stärkt die Nachwuchsförderung, die Ausbildung und die langfristige Entwicklung der Strukturen im Schweizer Sport. Die gfs.bern-Studie unterstreicht die Bedeutung dieses Aspekts eindrücklich: 74 % der Bevölkerung sind der Ansicht, dass Olympische und Paralympische Winterspiele eine Generation junger Sportlerinnen und Sportler prägen und positive Impulse für Jugend und Gesellschaft setzen würden.
Verfügbares Material
Erklärvideo zur Timeline und zu den Fristen des Prozesses:
www.switzerland2038.com/projekt