Innovativ
Wir erschaffen Spiele, die wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig sind, weil wir es neu denken und anpacken, weil die Voraussetzungen bei uns hierfür optimal sind und weil wir Schweizerinnen und Schweizer das können.
Die enorme Innovationskraft der Schweiz ist in Verbindung mit der Strahlkraft und der Tradition der Olympischen und Paralympischen Winterspiele geeignet, einen Anlass zu gestalten, der mit seiner nachhaltigen Organisation und Durchführung weit über den Zeitraum der Spiele und über den Sport hinaus einen Beitrag für die Gesellschaft leistet.
Gleichzeitig können dank der langen Vorlaufs- und Planungszeit die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen wie Digitalisierung und KI, Finanzen, demografische Entwicklung, Energiewende oder Klimawandel dank des nachhaltigen Gedankenguts in die strategische Planung integriert werden und die Austragung von Olympischen und Paralympischen Spiele als Impulsgeber wirken. Hierfür gilt es sich an eigenen innovativen Ansätzen zu orientieren, aber auch an Projekten wie Brisbane 2032, wo Partnerschaften zwischen Regierung, Wirtschaft und Austragungsorten gebildet wurden, um Klimaschutz-Projekte für die Förderung von erneuerbaren Energien und die Reduktion von CO2-Emissionen umzusetzen.
Dezentrale Winterspiele bedeutet vor allem auch: ressourcenschonend. Mit einem solchen Ansatz können wir auf bestehende Infrastrukturen setzen. Das bedeutet zum einen mehr ökologische Nachhaltigkeit und zum anderen tiefere Gesamtkosten; und vor allem, dass die öffentliche Hand nur begrenzt finanzielle Mittel zur Verfügung stellen muss. Dass die Schweiz bis 2038 über die notwendige Infrastruktur bereits verfügen wird, zeigt der Blick auf das aktuelle Jahrzehnt: Seit 2023 finden zahlreiche, global relevante Sportereignisse in der Schweiz statt, darunter Welt- und Europameisterschaften in 10 der 14 olympischen Wintersport-Disziplinen. Zudem war Lausanne Austragungsort der erfolgreichen Winter Youth Olympic Games 2020. Damit positioniert sich die Schweiz in den 2020er-Jahren als eigentlicher «World Winter Sports Hub» im internationalen Scheinwerferlicht. Überhaupt hat die Schweiz in den letzten Jahrzehnten – auch unabhängig von Grossanlässen – viel in ihre Sportinfrastruktur investiert. Kommt hinzu, dass das IOC Vorschriften in Bezug auf Zuschauerkapazitäten fallengelassen hat. Eine mögliche Schweizer Kandidatur würde dieses Prinzip der Redimensionierung konsequent weiterverfolgen; passend zur geografischen Kleinräumigkeit, die sich durch die besten öffentlichen Verkehrsanbindungen der Welt auszeichnet und ebenfalls zu emissionsarmen Spielen beiträgt.